CHAMPAGNER & MACARONS – Ein unvergessliches Gartenfest

Original französische Fassung mit dt. Untertiteln und einem Glas Wein
„Vom Fass“ am Donnerstag.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft GT.
www.dfg.guetersloh.net

Die französische Regisseurin und Schauspielerin Agnès Jaoui lässt auf einer Promi-Gartenparty bei Paris die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen: aufstrebende Autorinnen, erfolgreiche Youtuber, abgehalfterte TV-Stars, Influencer und egozentrische Medienschaffende. Mit ihren schrägen Figuren und vielen Nebenhandlungen kreiert sie eine bissige, medienkritische Komödie, die der wohlhabenden Bussi-Bussi-Gesellschaft radikal den Spiegel vorhält.

Vor den Toren von Paris steht eine große Einweihungsparty an, zu der Nathalie (Léa Drucker), eine viel beschäftigte TV-Produzentin, geladen hat. Da sie viele berühmte Menschen aus TV, Film, Politik und der besseren Gesellschaft kennt, findet sich eine illustre Gästeschar ein.

Darunter Castro (Jean-Pierre Bacri), einer ehemaliger Star-Moderator im französischen Fernsehen. Dessen Ex-Frau Hélène (Agnès Jaoui), die gleichzeitig die Schwester von Nathalie ist, nutzt die Feier um Werbung für ihr neustes Flüchtlingsprojekt zu machen. Deren Tochter Nina (Nina Meurisse) wiederum steht kurz vor ihrem Durchbruch als Schriftstellerin. In ihrem Debütroman lässt sie allerdings kein gutes Haar an ihren Eltern.

Und dann wären da zum Beispiel noch die ehemalige Wetterfee Vanessa (Héléna Noguerra) und der Social-Media-Influencer Biggiestar (Yvick Letexier), die die Party gehörig aufmischen.

Agnès Jaoui ist in Frankreich als Darstellerin bereits seit den späten 80er-Jahren erfolgreich, international bekannt wurde sie vor allem mit der Komödie „Schau mich an“ (2004). Darin spielte sie die Hauptrolle und verfasste das Script, für das sie den Europäischen Filmpreis erhielt. Mit ihrem aus prominenten französischen Schauspielern bestehenden Cast drehte sie „Champagner und Macarons“ in der 1500 Einwohner zählenden Gemeinde Saint-Rémy-l’Honoré. Am Drehbuch schrieb auch Jean-Pierre Bacri mit.