DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT

Vorstellungen

Mittwoch
02. September

15:00

Nach dem erfolgreich verfilmten Jakobsweg-Bestseller „Ich bin dann mal weg“ veröffentlichte der Entertainer Hape Kerkeling 2014 mit „Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich“ autobiographische Kindheitserlebnisse.

Die renommierte Regisseurin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“) bringt das persönliche Buch nun als herzliche, prominent besetzte Tragikomödie ins Kino. Ihr gelingt ein gut unterhaltendes und hochwertig ausgestattetes Biopic im Ruhrpott-Milieu der 1970er Jahre. Der berührende, teils tieftraurige Film über Familienbande punktet insbesondere mit dem treffsicher besetzten Nachwuchsdarsteller Julius Weckauf.

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird.

Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) operiert und wird danach immer depressiver, was Hans-Peter aber nur noch umso mehr antreibt, seine komödiantisches Talent auszubauen…

Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller.