DER SPION

Der britische Spionage-Thriller führt weit zurück in die Geschichte: Angesiedelt in der Hochphase des Kalten Krieges, zur Zeit der kubanischen Raketenkrise, erzählt er vom britischen Geschäftsmann Greville Wynne. Er kooperierte mit einem sowjetischen Offizier, der den Westen mit zentralen Informationen zum Vorgehen der Sowjets versorgte. „Der Spion“ ist ein auf Tatsachen basierender, engagiert gespielter Film über das Schicksal zweier gänzlich verschiedener Männer, die eine wichtige Rolle in der Kubakrise spielten. Besonnen erzählt und in detailgetreue Bilder verpackt.

Der Kalte Krieg in den frühen 60ern: Während die russischen Offiziellen darum wettern, ihre Mission in Kuba im Geheimen stattfinden zu lassen ahnen sie nicht, dass sich in ihren Reihen ein Spitzel befindet: Oleg Penkovsky (Merab Ninidze). Penkovsky unterhält seit Jahren geheime Kontakte zum Westen. Und er ist entschlossener denn je zu handeln, als sich der Konflikt mit den USA verschärft und er den Ausbruch eines Krieges befürchtet. Mit seinen streng geheimen Informationen zu den Nuklearplänen der Sowjets, sucht er den Kontakt zum Westen und den Geheimdiensten.

Der britische MI-6 sucht unterdessen nach einer geeigneten, möglichst unauffälligen Kontaktperson, mit der sich Penkovsky treffen kann. Die Wahl fällt auf den Geschäftsmann Greville Wynne (Benedict Cumberbatch), der mit seiner Familie eigentlich ein gewöhnliches, unspektakuläres Leben führt – bis der MI-6 ihn „rekrutiert“. Nach und nach freunden sich Wynne und Penkovsky bei ihren gegenseitigen Besuchen in Moskau und London an. Doch als sich die Kubakrise weiter verschärft, wächst das Misstrauen aller Beteiligten und jeder muss für sich klären, auf welcher Seite er letztlich steht.