DIE OBSKURE GESCHICHTE EINES ZUGREISENDEN

GEPLANT ab 10.09.20

Die Romanverfilmung „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ war in diesem Jahr für vier Goyas nominiert, was die Klasse dieser Mixtur aus schwarzer Komödie und bizarrem Thriller zeigt. Ein großer Film, der in seiner Erzählweise sicherlich bizarr, aber auch höchst faszinierend ist. Filmische Ekstase!

ES/FR 2019; Regie: Aritz Moreno, mit Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio u.a.

Die Verlegerin Helga Pato sitzt im Zug, nachdem sie ihren Mann in der Psychiatrie abgeliefert hat. Im Zug lernt sie Dr. Sanagustin kennen, der ihr, um die Langeweile zu bekämpfen, von seinem Berufsleben erzählt, insbesondere von einem Fall, wie er ungewöhnlicher nicht sein könnte. Die Geschichte eines Mannes, der beim Militär war, der nur noch einen Arm hatte, der mit dem puren Bösen in Kontakt kam, der einer Psychose erlegen ist. Ist es wahr, was er erzählte, oder alles nur bestens aufeinander abgestimmte Spinnerei? Helga Pato könnte das egal sein, aber sie wird in diese Geschichte hineingezogen, ist sie selbst doch gerade erst dem Wahnsinn entkommen. Fasziniert ist sie aber auf jeden Fall und möchte mehr wissen, nachdem der gute Doktor verschwindet.