EIN SOMMER IN DER PROVENCE

Vorstellungen

Sonntag
28. Juli

17:30

SOMMERFILMTAGE! Am 28.07.19

Eine leichte Sommerkomödie inszeniert die französische Regisseurin Rose Bosch mit „Ein Sommer in der Provence“, der stimmungsvolle Bilder und sympathische Darsteller zu bieten hat und diese in eine an Klischees nicht unbedingt arme Geschichte packt. Einmal mehr geht es um Konflikte zwischen Jung und Alt, prallen Vorurteilen aufeinander, um am Ende doch einem allgemeinen Wohlgefühl zu weichen.

Wenig erfreut ist Paul (Jean Reno), als seine Frau Irène (Anna Galiena) mit den Enkeln auf dem Hof in den Bergen der Provence auftaucht. Doch auch die 15jährige Léa (Chloé Jouannet), der 18jährige Adrien (Hugo Dessioux) und ihr kleiner Bruder Théo (Lukas Pellissier) sind wenig begeistert von der Vorstellung, ihren Sommer in der Ödnis eines abgelegenen Gehöfts zu verbringen. Doch ihre Eltern haben sich gerade getrennt, die Mutter weilt für ein Praktikum in Kanada und so lernen die Kinder doch noch ihren Großvater kennen: Denn seit die Mutter mit 17 Jahren ihre Heimat verlassen hat und nach Paris ging, hatte sie keinen Kontakt mehr zu Paul.

Zunächst mag dies nicht überraschen, denn Paul erweist sich als bärbeißiger Mann, der seine Zeit lieber inmitten seiner weitläufigen Olivenhaine verbringt, mit denen er scheinbar mehr redet als mit den ihn umgebenden Menschen. Das er zudem im einige Kilometer entfernten Dorf gern ein paar Bier zu viel trinkt fällt auch den Kindern bald auf. Die wollen am liebsten sofort abreisen, doch nach und nach lernen sie Land und Leute kennen und beginnen, Spaß am Landleben zu entwickeln.
Théo – der stumm ist – hilft dem Opa zu dessen Freude auf den Feldern, Paul schmeißt sich an diverse junge Urlauberinnen ran, auch wenn das eigentliche Objekt seiner Begierde eine laszive Eisverkäuferin im Dorf ist, und auch Léa macht erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. So groß der Unterschied zwischen den Generationen anfangs auch schien: Bald beginnt man sich näher zu kommen.