Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft

Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft“, der Nachfolger zur oscarprämierten Klimaschutz-Doku „Eine unbequeme Wahrheit“, war eigentlich bereits fertiggestellt, immerhin lief der Film in diesem Jahr schon auf dem Sundance Film Festival und den Filmfestspielen von Cannes, wo auch wir bereits eine Kritik dazu verfasst haben. Doch wenige Wochen vor dem offiziellen Kinostart wird das Plädoyer für den Kampf gegen die globale Erwärmung nun noch einmal leicht abgeändert, um den jüngst von US-Präsident Donald Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 zu berücksichtigen. Das gab Paramount-Sprecherin Katie Martin Kelley gegenüber Variety bekannt.

10 Jahre sind vergangen, seit der ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore mit seinem Film Eine unbequeme Wahrheit eine Dokumentation in die Kinos brachte, die eine große Masse an Menschen zum Thema Klimaerwärmung und globale Erwärmung erreichte. Für seine nicht weniger unbequeme Fortsetzung bereiste der Umweltschützer erneut die USA und die Welt, um festzuhalten und zu zeigen, was sich seitdem in Sachen Energierevolution getan hatte und was sich noch ändern muss.

Al Gore, der unter Bill Clinton zwischen 1993 und 2001 der 45. Vize-Präsident der Vereinigten Staaten war, ist mittlerweile zum vehementen Verfechter der Umweltschutzbewegung geworden, um zugunsten der Natur und der Zukunft der Erde in einem Kampf einzutreten, der noch längst nicht ausgefochten ist.

Leidenschaftlich zeigt er auf, wie Menschen wie Donald Trump, die den Klimawandel leugnen, zur Bedrohung für bereits angestoßenen Entwicklungen im Bereich des Umweltschutzes werden können. Zugleich weist der Aktivist aber auch auf Meilensteine hin, die bereits erzielt wurden, wie das Übereinkommen von Paris im Jahr 2016.