LA CHUTE DE L’EMPIRE AMERICAIN – DER UNVERHOFFTE CHARME DES GELDES

Vorstellungen

Donnerstag
21. November

20:00

Sonntag
24. November

17:30

Original französische Fassung mit dt. Untertiteln und einem Glas Wein
„Vom Fass“ am Donnerstag.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft GT.

Ein studierter Philosoph, der als Lieferfahrer jobbt und an das Gute glaubt, kommt per Zufall an zwei Taschen voller Geld. Denys Arcand („Die Invasion der Barbaren“) macht aus dem Komödienstoff einen sehenswerten Film mit Thrill und Witz: ein modernes, intelligentes Ganovenmärchen, in dem sich Robin Hood und „Pretty Woman“ treffen.

Der Kurierfahrer Pierre Paul ist gebildet, sensibel und arm. Tatsächlich ist er davon überzeugt, er sei zu intelligent, um erfolgreich zu sein, wofür der examinierte Philosoph ziemlich gute Argumente parat hat. Eines Tages wird Pierre-Paul bei der Arbeit Zeuge eines Überfalls, korrekt gesagt: der Schießerei nach einem Überfall. Noch ehe er überhaupt reagieren kann, liegen zwei Gangster tot am Boden, ein dritter entkommt schwer verletzt. Zurück bleiben zwei ziemlich große Sporttaschen, vollgestopft mit Banknoten. Kurz entschlossen greift Pierre-Paul zu und nimmt die Taschen an sich.

Was macht ein guter Mensch mit so viel Geld? Und was macht das Geld aus einem guten Menschen? Auch Pierre-Paul erliegt diversen Versuchungen, unter anderem engagiert er das teuerste Escort-Girl der Stadt: Aspasie, benannt nach einer der ersten Philosophinnen der Weltgeschichte. Doch dabei bleibt es nicht: Er weiht sie ein und macht sie zu seiner Gefährtin, im Bett und im Business. Außerdem engagiert er den Ex-Häftling Sylvain, der im Knast Betriebswirtschaft studiert hat.

Was die Drei nicht ahnen: Mittlerweile sind ihnen die Gangster, der flüchtige Räuber und der Bestohlene, ein berüchtigter Gangsterboss, ebenso auf der Spur wie die Polizei.

Alle wissen eigentlich, dass Pierre-Paul das Geld geklaut hat. Doch die große Frage ist: Wo ist die ganze Kohle? Und in welchem Zusammenhang dazu steht Pierre-Pauls gesteigertes Engagement für Obdachlose?