LE MEILLEUR RESTE A VENIR – Das Beste kommt noch

Original französische Fassung mit dt. Untertiteln und einem Glas Wein „Vom Fass“ am Donnerstag.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft GT.

Dem erfolgreichen Regie-Duo Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte („Der Vorname“) gelingt mit ihrer berührenden Dramödie ein wahrhaft französisches Buddymovie mit Tiefgang und Humor. Das verdanken sie nicht zuletzt ihren beiden glänzenden Hauptdarstellern und französischen Schauspiel-Ikonen Fabrice Lucien und Patrick Bruel. Das grandiose Tandem sorgt als illustres Freundespaar auf der Suche nach der verlorenen Lebenszeit für unvergessliche Momente. Aufgrund eines folgenschweren Missverständnisses versucht jeder der beiden den anderen aufzumuntern, damit er die letzten Monate seines Lebens auskosten und genießen kann.

„Was würdest noch tun, wenn Du wüsstest, dass Du bald sterben musst?“, will Cesar (Patrick Bruel) von seinen besten Freund, dem geschiedenen Medizinprofessor Arthur Dreyfuss (Fabrice Luchini) wissen. Der arrivierte Wissenschaftler antwortet ihm nach einigem Nachdenken: „Albert Schweitzers Grab besuchen und Proust endlich von vorne bis hinten wieder lesen“. Cesar reagiert völlig entsetzt auf derartig langweilige Ideen. Damit kann der abgebrannte Hallodri und charmante Womanizer absolut nichts anfangen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch die gemeinsame Zeit im Internat schweißte die Jugendfreunde über die Jahre hinweg zusammen.

Und diesmal hat sich das Schicksal für das Duo etwas besonderes Perfides ausgedacht. Da Cesar nicht krankenversichert ist und deshalb keine Versichertenkarte besitzt, nutzt er prompt die seines Freundes, der ihn zur Untersuchung ins Hospital begleitet. Und so wird Arthur am nächsten Tag angerufen und ins Krankenhaus bestellt. Die erschreckende Diagnose: Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Er habe nur noch sechs Monate zu leben, heißt es. Hilflos versucht Arthur diese Hiobsbotschaft seinem krebskranken Freund schonend beizubringen. Aber dabei kommt es zu einem folgenschweren Missverständnis.