MEIN FREUND POLY

Vorstellungen

Samstag
21. August

15:30

Sonntag
22. August

15:30

In „Belle & Sebastian“ war es ein Hund, in „Der Junge und die Wildgänse“ Vögel, nun ist es ein Pony, zu dem in Nicolas Vanier neuem Film „Mein Freund Poly“ ein Kind eine innige Freundschaft entwickelt. Basierend auf einer Fernsehserie aus den 60ern Jahren und nur sehr behutsam modernisiert, mutet das kindliche Abenteuer je nach Geschmack altmodisch oder angenehm traditionell an.

Die zehnjährige Cécile (Elisa de Lambert) ist wenig begeistert, dass sie von Paris in die Provinz umziehen muss. Ihre neue Heimat trägt zwar den schönen Namen Beaucastel, doch Freunde zu finden fällt ihr in dem kleinen, malerischen Dorf schwer. Hier arbeitet ihre Mutter als Krankenschwester, der Vater ist abwesend, nur durch Briefe hält Cécile Kontakt.

Erst als ein Wanderzirkus Station im Dorf macht ändert sich alles. Als sie sich in eine Vorführung schleicht, ist Cécile sofort vom kleinen Pony Poly eingenommen. Der böse Zirkusdirektor behandelt das Pony schlecht und plant sogar, es schlachten zu lassen. Angesichts dieser Vorstellung erwacht Céciles Kampfgeist und sie fasst einen Plan: Mitten in der Nacht befreit sie das Pony und versteckt es in einem abgelegenen Gewächshaus. Doch Poly will völlige Freiheit und entwischt bald. Mit der Hilfe der Dorfkinder kann Céline Poly zwar bald wiederfinden, doch größere Gefahr droht: Der Zirkusdirektor hat die Spur aufgenommen, und so entschließt sich Céline zusammen mit Poly, das Weite zu Suchen. Ihr abenteuerlicher Weg führt sie durch Südfrankreich, über hohe Berge und durch reißende Flüsse, bis sie schließlich auf einer Burgruine Zuflucht finden.