Merida – Legende der Highlands

Merida – Legende der Highlands

Merida ist die ungestüme Tochter von Königin Elinor und König Fergus und eine talentierte Bogenschützin. Entschlossen, ihren eigenen Weg im Leben zu gehen, widersetzt Merida sich uralten heiligen Sitten. Unbeabsichtigt entfesselt sie dadurch Chaos und Wut im Reich.

Merida leidet insbesondere unter der Strenge ihrer Mutter, die ihr ein einer Prinzessin angemessenes Verhalten abverlangt, während Merida an ihrem „freien Tag“ am liebsten auf ihrem Pferd Angus durch die Wälder reitet, klettert und sich im Bogenschießen übt. Als ihr eröffnet wird, dass sie einen der Söhne dreier verbündeter Clans heiraten soll, ist sie entsprechend entsetzt über den drohenden Verlust ihrer Freiheit.

Merida darf wählen in welcher Disziplin die Erstgeborenen um ihre Hand kämpfen sollen und entscheidet sich fürs Bogenschießen. Nachdem ausgerechnet der trotteligste der drei Bewerber den besten Schuss abgegeben hat, verkündet sie, als Erstgeborene ihres Clans selbst um ihre eigene Hand kämpfen zu wollen und meistert alle drei Zielscheiben. Die Clans sind empört über dieses Verhalten, es kommt zum Streit mit ihrer Mutter und Merida flieht auf Angus in den Wald. Dort weisen ihr Irrlichter den Weg zu einer Hexe, und sie bittet diese um einen Zauber, der ihre Mutter ändert.

Der Kuchen, den Merida daraufhin erhält und ihrer Mutter Elinor schließlich zu essen gibt, löst bei dieser schnell Unwohlsein aus und Merida bringt ihre Mutter, vorbei an den zankenden Clans im Thronsaal, in ihr Schlafzimmer. Dort verwandelt sie sich in einen großen Bären. Da König Fergus, der auch „Bärenkönig“ genannt wird, sein Bein an einen Mor’du genannten Bären verloren hat, ist sicher, dass er jeden Bären augenblicklich töten wird. Merida flüchtet also mit ihrer Mutter aus dem Schloss, unterstützt von ihren drei kleinen Brüdern, die die Clans ablenken.