MOMO – Nicht ohne Eltern

Original französische Fassung mit dt. Untertiteln und einem Glas Wein
„Vom Fass“ am Donnerstag. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen
Gesellschaft GT. www.dfg.guetersloh.net
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Gütersloh-Rietberg.

Zusammen mit Hauptdarsteller Sébastien Thiéry („Nathalie küsst“) begibt sich Regisseur Vincent Lobelle auf eine Gratwanderung zwischen Skurrilität, Ernst und Komödie mit reichlich Situationskomik. Nicht umsonst sind französische Komödien inzwischen Garant für Kassenschlager. Frech, mutig und originell wagen sie sich den Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen und Klassen. Diesmal bemühen sich die Drehbuchautoren nach Kräften einem älteren Ehepaar einen verschollenen, tauben Sohn unterzujubeln. Mit sicherem Gefühl für Timing brilliert dabei der französische Publikumsliebling Christian Clavier als gutsituierter Ehemann, den der Familienzuwachs wenig begeistert. An seiner Seite überzeugt Catherine Frot mit hinreißender Präsenz.

Das gutsituierte französische Ehepaar Prioux ist kinderlos. Für den etwas sturen Geschäftsmann Alain (Christian Clavier) läuft trotzdem alles Bestens. Dass seine Frau Laurence (Catherine Frot) etwas vermissen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Doch eines Tages stehen die beiden vor einem Rätsel. In ihrem Haus steht plötzlich ein fremder Mann (Sébastien Thiéry) unter ihrer Dusche. Erschreckt vermuten sie einen Einbrecher. Doch Patrick, fast taub ist, behauptet Alains verschollener Sohn zu sein.

Vielleicht aus einer weit zurückliegenden Affäre, wie Laurence vermutet? Alain streitet alles ab. Doch Laurence lässt nicht locker. Sie zwingt ihn mit ihr zusammen die Frauen aus seinen Affären zu besuchen. Während Laurence beginnt, ihren neugewonnenen Sohn zu akzeptieren, bleibt Alain skeptisch. Er ist sich sicher Patrick ist ein betrügerischer Hochstapler, der hinter ihrem Geld her ist. Die Situation gerät ständig absurder. Besonders als Patrick seine Frau Sarah (Pascale Arbillot) vorstellt. Sarah ist blind und schwanger. Für Alain scheint der Zeitpunkt gekommen, endlich zu handeln.