SUZI Q

Vorstellungen

Freitag
10. Juli

20:15

Samstag
11. Juli

20:15

„Suzi Q“ erzählt die Geschichte einer Musikerin, die als eine der allerersten Frauen in der „Männer-Domäne“ Rock Erfolg hatte: Suzie Quatro. Der schonungslos ehrliche, liebevoll umgesetzte Mix aus Musik-Doku und Künstler-Porträt blickt hinter die Kulissen des Musik-Biz und begleitet die Künstlerin bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat nach Detroit.

Darüber hinaus kommen Fans der ersten Stunde, Rock-Ikonen sowie weitere Wegbegleiter zu Wort. Es entsteht das umfassende Bild einer Frau, die unbeirrt ihren Weg ging und der Rockmusik ihren ganz eigenen Stempel aufdrückte.

Suzie Quatro definierte das Image der Frau im Rock`n`Roll völlig neu und wurde zur Inspiration für unzählige Künstler. Eine aus einfachen Verhältnissen in Detroit stammende Frau, die mehr als 50 Millionen Alben und Singles (von „Can the Can“ über „48 Crash“ bis hin zu „Devil Gate Drive“) verkauft hat und mit fast 70 Jahren noch immer auf der Bühne steht. Vor Quatro gab es keine Rockmusikerinnen auf dem Cover der Fachpresse und auch Bands wurden nur selten von Frauen angeführt.

Selbst wenn Suzie Quatro im Vergleich zu anderen Stars der Glam-Rock-Ära wie David Bowie oder Kiss heute vermutlich weniger (vor allem jungen) Menschen ein Begriff ist: Ihr immens wichtiger Einfluss auf die Stellung der Frau in der Rockmusik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für die mit zahlreichen raren TV-Ausschnitten und tollem Bildmaterial angereicherte Doku ist dies ein ganz zentraler Aspekt, der sich vor allem in den Gesprächen mit anderen Musikerinnen und Musikern offenbart.

Wenn Debbie Harry (Blondie) oder ein Mitglied der Frauenband „The Go-Go’s“ mit leuchtenden Augen von jenem Moment berichten, in dem sie Quatro zum ersten Mal im Radio gehört oder auf der Bühne gesehen haben, wird klar: Es muss ein Erweckungserlebnis sondergleichen gewesen sein. Sie hörten und sahen eine junge Frau, die sich ab 1973 zu einer Rock’n’Roll-Pionierin entwickelte und auch jene wilden, rebellischen Klänge vorwegnahm, die ab 1977 Punk genannt wurden. Die Vielzahl an Interviewpartnern aus den verschiedenen Rock-Subgenres erweist sich dabei als großer Vorteil.