UNSERE GROSSE KLEINE FARM

Kino mit Gästen: Rainer Bethlehem, FABA Naturschule, am Freitag 11.10. um 20.00h.

fairleben GT e.V., GNU Gütersloh, filasofia, FABA Naturschule.

Manchmal braucht es nur einen Anlass. Wie für John und Molly Chester, die schon immer von einer Farm mit natürlicher Landwirtschaft geträumt, aber in einem kleinen Appartement in Los Angeles gelebt haben. Als sie den Hund Todd zu sich nehmen, ändert sich ihr Leben, denn wenn sie tagsüber nicht da sind, bellt er in einer Tour. Darum beschließen sie, aufs Land zu ziehen und dort einen Neuanfang zu machen.

Die sieben Jahre, die folgten, hat John Chester in seinem Dokumentarfilm „Unsere große kleine Farm“ festgehalten und damit einen Film abgeliefert, der von einem anderen, vielleicht besseren Lebensstil berichtet und den Zuschauer zum Träumen verleitet.

Der Kameramann John Chester nimmt einen Hund auf, der zusammen mit Hunderten anderen bei einer Frau lebte, die ihre Tiere immer mehr verwahrlosen ließ. Eigentlich ist das Appartement für John und Molly schon zu klein, mit dem Hund aber erst recht.

Dennoch reift noch nicht gleich der Plan, ein ganz neues Leben anzufangen. Das passiert erst, als der Hund durchgehend bellt und man das Mietverhältnis der Chesters kündigt. Die beiden beschließen, ihren Traum wahrzumachen und eine Farm zu führen, die auf natürliche Landwirtschaft setzt.

Einen Investor finden sie, das geeignete Stück Land auch, aber damit beginnt die eigentliche Arbeit erst, wobei sie von Alan York unterstützt werden, der ihnen beratend zur Seite steht. Der Film deckt einen Zeitraum von sieben Jahren ab, in denen man miterlebt, wie aus einem brachliegenden Stück Land ein kleines Paradies wird.