VIER ZAUBERHAFTE SCHWESTERN

Vorstellungen

Samstag
05. Dezember

15:30

Sonntag
06. Dezember

15:30

Sheridan und Christopher Winns „Sprite Sisters“ haben sich zu einer der erfolgreichsten Bestseller-Märchenbuchreihen für junge Mädchen entwickelt. Kein Wunder, dass da auch die Verfilmung nicht lang auf sich warten lässt. Sven Unterwaldt Jr., unter anderem bekannt für die „Sieben Zwerge“-Filme, hat diese nun übernommen und einen zumindest für die Zielgruppe weitestgehend ansprechenden Jugendfantasyfilm inszeniert – mit ganz viel Musik.

Flame (Laila Marie Noelle Padotzke), Marina (Hedda Erlebach), Flora (Lilith Julie Johna) und Sky (Leonore von Berg) sind eigentlich ganz normale Mädchen. Die Schwestern singen in einer eigenen Popband, streiten hin und wieder und sind mitunter auch schon mal verliebt. Vor allem aber verbindet sie ein Geheimnis, das sie selbst vor ihrer Familie bislang geheim halten konnten: Sie können zaubern! Pünktlich zu Skys neuntem Geburtstag entdeckt auch diese ihre magischen Kräfte. Fortan haben die vier Zugang zu einem geheimnisvollen Portal in ihrem Keller, die sich als geheimnisumwitterte Elfenstaubquelle erweist. Hinter ebenjenem Staub ist allerdings auch die böse Zauberin Glenda (Katja Riemann) her, denn damit ließen sich die vier Elemente – und somit die ganze Welt – beherrschen. Verzweifelt versucht sie, die vier Geschwister auseinander zu reißen, um ihre Kräfte zu schwächen. Doch da hat sie die Rechnung ohne die Mädchen gemacht…

Die eigentlich selbst für Kinderbücher verantwortliche Hortense Ulrich schreibt seit einiger Zeit auch sehr erfolgreich Drehbücher. Aus ihrer Feder stammen unter anderem die Skripte zu der hervorragenden Jugendkomödie „Meine teuflisch gute Freundin“ sowie zum Animationsfilm „Tabaluga“. Mit ihrer Arbeit für den ersten Film zur Jugendbuchserie „Sprite Sisters“ orientiert sie sich nun deutlich an den immens erfolgreichen „Bibi & Tina“-Filmen; oder versucht es zumindest. Denn Regisseur Sven Unterwaldt Jr. („Sieben Zwerge – Männer allein im Wald“) kann die eigentlich viel versprechende Vorlage rund um vier Zauberschwestern, die gemeinsam die vier Elemente beherrschen, nicht annähernd so charmant und zielgruppenübergreifend aufbereiten, wie es möglich wäre. Stattdessen liefert er ein mit diversen Fantasyelementen versehenes Familienabenteuer mit Musicaleinschlag, das kleine Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren mit Sicherheit zufrieden stellen wird (und ganz nebenbei für reißenden Absatz beim Soundtrack sorgen dürfte!), doch für die erwachsenen Begleitbesucher wird der Kinobesuch mitunter ganz schön zur Qual.