BELFAST

Die tiefen, liebevollen und bewegenden Einblicke, die Kenneth Branagh in BELFAST in den Alltag seiner Heimatstadt und deren Bewohner*innen gibt, basieren auf den ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen des Regisseurs.

GB 2021; Buch & Regie: Kenneth Branagh, mit Caitriona Balfe, Jamie Dornan, Ciarán Hinds u.a.

Sommer 1969 in der nordirischen Hauptstadt. Der neunjährige Buddy, Sohn einer typischen Familie aus der Arbeiterklasse, liebt Kinobesuche, Matchbox-Autos und seine hingebungsvollen Großeltern, doch als die gesellschaftspolitischen Spannungen in Belfast eskalieren und es sogar in der sonst so harmonischen Nachbarschaft zu Gewaltausbrüchen kommt, findet seine idyllische Kindheit ein jähes Ende. Während seine Eltern versuchen, die Zukunft der Familie zu sichern, ist Buddy gezwungen, viel zu schnell erwachsen zu werden.

Eine ähnliche Herangehensweise wagt Kenneth Branagh (Jahrgang 1960) in seinem bislang wohl persönlichsten und ebenfalls autobiografisch inspirierten Film. Der Name ist Programm. „Belfast“ spielt ausschließlich in der nordirischen Großstadt, die ab 1969 zum Hauptschauplatz der sogenannten „Troubles“, der kriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten, geriet.

99 Min. FSK 12