Das Recovery College Gütersloh-OWL präsentiert in Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh und dem bambi Filmkunstkino Gütersloh in regelmäßigen Abständen Filme zu Themen der seelischen und psychischen Gesundheit, der seelischen Erschütterung, der Hoffnung und der Zuversicht. Im Anschluss an den jeweiligen Film können Zuschauer*innen, Expert*innen aus Erfahrung und Menschen mit fachlicher Expertise gemeinsam zu den Themen ins Gespräch kommen.
Gefördert wird dieses Projekt durch die Bürgerstiftung Gütersloh.

22. Juli, 19 Uhr – Vena
Ihre unerwartete Schwangerschaft zwingt Jenny (Emma Nova) dazu, sich endlich mit so einigen unbequemen Wahrheiten ihres Lebens auseinanderzusetzen. Zwar liebt sie ihren Freund Bolle (Paul Wollin), doch die beiden sind schon lange abhängig von Crystal Meth.
Die Sucht stellt auch die Beziehung der beiden immer wieder auf harte Proben und auch das Jugendamt beginnt, sich in die Situation einzuklinken. So wird Jenny die Familienhebamme Marla (Friederike Becht) zugewiesen. Die anfangs abweisend reagierende Jenny fasst schließlich immer mehr Vertrauen zu ihr und beschließt so, für ihre Zukunft zu kämpfen.
Ab 12 J. / 116min.
Gast: Peter Köching – Drogenberatungsstelle der Caritas Gütersloh
16. September, 19 Uhr – The Apprentice (The Trump Story)
In den 70er-Jahren will der junge und machtbesessene Donald Trump endlich aus dem Schatten seines Vaters treten. Mit der Unterstützung des berühmt-berüchtigten Anwalts Roy Cohn gelingt es ihm, ins Immobiliengeschäft in Manhattan einzusteigen und sich durch geschickte Manöver von Cohn als Immobilienmagnat an die Spitze zu setzen. Cohn ist es auch, der Trump schließlich beibringt, wie man durch Täuschung, Einschüchterung und Medienmanipulation zu Reichtum und Macht gelangt.
7. Oktober, 19 Uhr – Dem Himmel zu nah
Annina Furrer hat nach dem Suizid ihres Bruders – es war bereits der zweite Suizid eines Geschwisters – eine Spuren-suche in der Familie unternommen, um herauszufinden, wann denn „Sand ins Getriebe“ gekommen sei. Mit ihrem lebensbejahenden Dokumentarfilm ver-arbeitet sie den Schmerz, und fächert in Gesprächen mit der Mutter und dem Bruder sowie über Briefe, Fotos und Tonbandaufnahmen ihres verstorbenen Bruders eine Familiengeschichte voller Schicksalsschläge auf, welche die Suizide zwar nicht restlos erklären, aber wenigstens nachvollziehbar machen.
Gast: Regisseurin Annina Furrer




