DEAR FUTURE CHILDREN

Vorstellungen

Freitag
29. April

20:00

Samstag
30. April

17:30

filasofia – Impulse für ein gutes Leben Heute und Morgen.

Regisseur Franz Böhm erzählt in seiner Dokumentation „Dear Future Children“ von drei Aktivistinnen, die in Chile, Uganda und in Hongkong aktiv sind, um die herrschenden Zustände zu verändern, um sich für das Klima einzusetzen, für eine gerechtere Welt, für ein Leben in Freiheit und nicht in Diktatur. Es ist ein aufwühlendes, aber auch intimes Porträt dreier Frauen, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Das ist die Stärke des Films, dadurch bringt er sein Anliegen nicht nur auf den Tisch, sondern auch in die Herzen der Zuschauer.

„Ich fürchte, dass die Zukunft, für die ich arbeite, wegen der Untätigkeit der Gesellschaft nicht zustande kommen wird“, sagt Hilda, die in Uganda jede Menge Plastikflaschen aus dem Fluss fischt, sich für „Fridays for Future“ engagiert und immer noch hofft, dass die Welt endlich aufwacht. Dass sie erkennt, dass es so nicht weitergehen kann, dass sich etwas ändern muss, oder aber es wird für alle zu spät sein.

Der jungen Rayen in Chile wird von einer Frau gesagt, dass sie etwas ändern muss. Dass es ihre Gruppe, dass es die Jungen sein müssen, die etwas bewegen. Denn die Älteren ändern nichts mehr. Sie haben es sich in ihrem Leben bequem gemacht, vor allem die Oberschicht, die in Chile gedeiht, während selbst Rentner arbeiten müssen, nur um überleben zu können.

Pepper ist vom Versprechen enttäuscht, das 1997 bei der Übergabe Hongkongs an die Chinesen durch die Briten gegeben wurde. Ein Land, zwei Systeme, in Hongkong sollte sich nichts ändern. Das tat es auch lange nicht. Aber Peking versucht, mehr Kontrolle über die Stadt zu erlangen. Ein umstrittenes Auslieferungsgesetz, dass es Peking erlaubt, Bewohner Hongkongs legal ins Hauptland zu verschleppen, ist ein Pulverfass und sorgte für gigantische Proteste, aber auch gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei.