DIE WILDEN HÜHNER 1

Vorstellungen

Samstag
09. April

15:30

Sonntag
10. April

15:30

Infos zu Corona 12/2021

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Endlich ein guter Kinderfilm! Basierend auf Cornelia Funkes „Fuchsalarm“ zeigt Regisseurin Vivian Naefe den turbulenten Alltag einer Gruppe Fünftklässlerinnen zwischen lieblosen Großmüttern, gewaltbereiten Vätern, allein stehenden Müttern, fürsorglichen Lehrern und – na klar – total uncoolen und dämlichen Jungs.

Cornelia Funke hier, Cornelia Funke da: Etwas unbeholfen wird die Hamburger Kinderbuchautorin seit ihren jüngsten Erfolgen als deutsche Joanne K. Rowling bezeichnet, damit tut man ihr allerdings kein Gefallen, denn ihre Romane sind weitaus vielseitiger. International für Aufsehen sorgte ihre venezianische Abenteuergeschichte „Herr der Diebe“, die in 23 Sprachen übersetzt wurde.

„Fuchsalarm“, die Romanvorlage für „Die wilden Hühner“, spielt dagegen in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen und erzählt die recht konventionelle Geschichte einer pubertierenden Mädchenbande. Sprotte (Michelle von Treuberg) ist die Anführerin der „Wilden Hühner“, ihre drei Begleiterinnen entsprechen dem üblichen Kinderfilm-Charakter-Rollenmuster: Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) ist dick aber lieb, Melanie (Paula Riemann) schön aber zickig und Frieda (Lucie Hollmann) nett und treu. Eine Hassliebe verbindet die Mädchen zu den „Pygmäen“, einer eigentlich total nervigen und uncoolen Jungenbande, die aber freundlicherweise – hey, welche Überraschung! – aus den gleichen Charakteren besteht wie die Mädchenclique. Dennoch bleibt die Frage, ob sich dich beiden Geschlechtergruppen zusammenraufen können, denn Unheil ist im Verzug: Sprottes Oma will ihre 15 Hühner schlachten, während das Bauamt mit ihren Baggern ausgerechnet das Waldstück platt machen will, in dem auch das tolle Baumhaus der „Pygmäen“ steht.

Ab 0J. empf. ab 6 J. / 104min.  DE 2005