EDIE – FÜR TRÄUME IST ES NIE ZU SPÄT

Vorstellungen

Mittwoch
26. Juni

20:00

Bekannte Muster variiert Simon Hunter in seinem Film „Edie – Für Träume ist es nie zu spät“, der wie immer mehr Filme der letzten Jahre, eine ältere Person auf einem letzten Abenteuer zeigt. Diesmal geht es um die Besteigung eines Berges, ein Lebenstraum für die von Sheila Hancock gespielte 85jährige, die in einem jungen Mann einen überraschenden Weggefährten findet.

Jahrzehnte war Edie (Sheila Hancock) mit George (Donald Pelmear) verheiratet, eine Ehe, die ebenso freudlos und grau war, wie das Reihenhaus, in dem das Paar seit ewigen Zeiten lebt. Schon vor 30 Jahren hat George einen Schlaganfall erlitten und sitzt seitdem im Rollstuhl, ganz auf die Hilfe Edies angewiesen. Nachdem George eines morgens stirbt, versucht ihre Tochter Nancy (Wendy Morgan) Edie möglichst bald in ein Altersheim abzuschieben.

Doch Edie ist nach Jahrzehnten des ständigen Ärgers über ihren Mann, über ihr Leben und auch über ihre eigene Unfähigkeit, sich aus den Fängen einer unglücklichen Ehe zu befreien, verbittert und widerborstig. In einem alten Tagebuch liest sie von einem langgehegten Traum, den George einst verhinderte: Den Suliven zu besteigen, einen markant aufragenden Berg in den schottischen Highlands. Gesagt, getan, macht sich Edie auf eigene Faust auf den Weg und sieht sich so sehr mit einer neuen Umgebung, mit unbekannten Menschen konfrontiert, wie schon seit langen nicht mehr.