KIRCHEN & KINO: ICH BIN DEIN MENSCH

Vorstellungen

Samstag
12. Februar

17:30

Kirchen & Kino.
Der Filmtipp, ein ökumenisches Projekt, präsentiert Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz als Film des Monats bzw. als Kinotipp der katholischen Filmkritik hervorgehoben wurden. Es sind Überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem „Mehr des Lebens“, aufrechterhalten.

Zum inoffiziellen Auftakt der virtuellen Berlinale 2021 zeigte Maria Schrader („Unorthodox“) die Vorteile von Technik statt menschlichem Kontakt – in der Partnerschaft. Die romantische Komödie „Ich bin dein Mensch“ konfrontiert die sehr eigenständige Forscherin Alma mit einem humanoiden Roboter als Partner. Ein kluger Film über eine unabhängige Frau von heute.

Der Nachfolger der gefeierten Serie „Unorthodox“ von Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader ist eine leichte Komödie: „Ich bin dein Mensch“ erzählt von der Wissenschaftlerin Alma (Maren Eggert), die am Pergamonmuseum Poesie in über 5000 Jahre alten sumerischen Keilschriften über Handelsvorgänge finden will. Mit Forschungsgeldern erpresst, lässt sich die Alleinstehende auf einen dreiwöchigen Test mit einem humanoiden Roboter als Partner ein. Der äußerst charmante Tom („Downton Abbey“-Star Dan Stevens) macht die gleichen Probleme wie andere Partner: Mal zu höflich, dann wieder zu phantasielos. „Ich klöne nie“ lautet eine ihrer ersten Ansagen. Sprüche wie „Zum Bleistift“ oder „Tschö mit ö“ werden direkt aus seinem Programm gestrichen. Darin steht auch „Alle Menschen wollen glücklich sein“, aber seine Testerin anscheinend nicht. So legt er sich selbst in das Schaumbad mit Rosenblättern, Sekt und Erdbeeren. Doch die eigenwillige Frau findet gegen alle Wahrscheinlichkeits-Rechnung Gefallen an dem perfekt berechneten Gegenstück.

Pressestimmen:

„Eine wunderschön andere, luftige und doch ergreifende Liebesgeschichte, die dennoch voll tiefer Wahrheiten steckt.“ (Peter Zander, Berliner Morgenpost)

„Wie ein gelungener Flirt, keine Szene, keine Geste ist ohne Bedeutung, und ständig gibt es etwas zu lachen.“ (Kathleen Hildebrand, Süddeutsche Zeitung)

„Es ist ein Gedankenspiel, das mit Witz und Charme von allzu Menschlichem erzählt. Raffiniert hinterfragt dieser Film unsere ganz realen Beziehungsmuster, hält uns Menschen den Spiegel vor. Ein Kunstgriff, der den Spieß einmal umdreht und den Mann zum Objekt macht, ganz auf weibliche Bedürfnisse eingestellt.“
(Sabine Schultz, heute journal)