JAMES BOND 007: KEINE ZEIT ZU STERBEN

Seinen Ruhestand hätte er sich eigentlich verdient…

James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. (Am Ende von „Spectre“ ist Blofeld (damals gespielt von Christoph Waltz) zwar vorerst geschlagen, die Welt der Geheimdienste nach der Unterwanderung durch C (Andrew Scott) jedoch so gefährdet wie nie. Das ehemalige MI6-Gebäude, die letzte Bastion des ehemaligen Empires, liegt ohnehin in Trümmern und Bond, der erfahren hat, dass ihn ein privates Band mit Blofeld verbindet, ist 007 mit Madeleine Swann (Léa Seydoux) davongefahren. Kaum einer musste so viel einstecken wie er.)

Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.

An Craigs Seite versammelt sich einmal mehr ein britisches Ensemble par excellence: Oscar®-Preisträger Rami Malek (Bohemian Rhapsody), die Oscar®-Nominierten Ralph Fiennes (Der Englische Patient) und Naomie Harris (Moonlight), Golden-Globe-Gewinner Ben Whishaw und Jeffrey Wright sowie Léa Seydoux, Lashana Lynch, Ana de Armas und Rory Kinnear.

Das Drehbuch stammt von den 007-Veteranen Neal Purvis & Robert Wade sowie Cary Fukunaga, Scott Z. Burns (Das Bourne Ultimatum) und – auf persönlichen Wunsch Daniel Craigs – der mehrfach Emmy®-prämierten Autorin Phoebe Waller-Bridge (Killing Eve, Fleabag)

Über 3,1 Mrd. Dollar haben die Einsätze von Daniel Craig als 007 bislang eingespielt – Skyfall und Spectre waren sogar die umsatzstärksten Filme der gesamten Reihe. In KEINE ZEIT ZU STERBEN kehrt der smarte Engländer unter der versierten Regie von Cary Fukunaga (Beasts of No Nation, True Detective) nun endlich als Ian Flemings eleganter Superspion zurück. Mit der 25. Mission setzt das langlebigste Kinofranchise aller Zeiten die Storyline um Craigs vielschichtige Interpretation der Kultfigur fort und konfrontiert 007 mit seiner bislang größten Herausforderung.

In einem Interview erklärte er, er wolle sich lieber „die Pulsadern aufschneiden“, als noch einmal den britischen Geheimagenten zu spielen. Im August 2017 nahm er schließlich das Angebot  an und bestätigte seine Rückkehr.

Zum Glück konnte Bond-Produzentin Barbara Broccoli den zögerlichen Star doch überreden. Immerhin war es Craig mit seiner realistischen Darstellung gelungen, das alglatte Image des Geheimagenten neu zu erfinden. Beim Publikum kam das gut an: „Skyfall“ war der bis dato erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten. Doch die Entwicklung einer Fortsetzung kam nur schleppend in Gang und war geprägt von Gerüchten um mögliche Nachfolger wie etwa Idris Elba („Avengers: Infinity War“), der wohl nach „Bond 25“ die Chance bekommen könnte.

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