Michel in der Suppenschüssel

Michel in der Suppenschüssel

Streiche denkt sich Michel eigentlich nicht aus, im Gegenteil: Er hat immer ganz fabelhafte Ideen. Bloß denkt er nicht lange nach, bevor er die Ideen umsetzt und schwupps – schon ist ein Unglück geschehen! Dann saust Michel schnell wie der Wind zum Tischlerschuppen und schließt sich ein – sein Vater kann nämlich furchtbar wütend werden.

Zu dumm, dass sein Vater auch immerzu im Weg sein muss. „Nicht mal ’ne Rattenfalle kann ich aufstellen, ohne dass er seinen Zeh reinsteckt“, schimpft Michel vor sich hin. Und dass Michel seinen eigenen Kopf in eine Suppenschüssel steckt, liegt doch nur daran, dass man sonst ja gar nicht an den letzten Rest der leckeren Suppe kommt. Das sieht bestimmt jeder ein!

Wirklich böse kann man Michel also nicht sein, denn er meint es (fast) immer gut und hat das Herz am rechten Fleck. Besonders Ungerechtigkeit kann er nicht leiden. So kommt es, dass er für die alten Leute vom Armenhaus ein so großartiges Weihnachtsfest ausrichtet, dass man noch lange im Dorf Lönneberga davon sprechen sollte.