EVERYTHING WILL CHANGE

Kino mit Gästen: Greenpeace.

EVERYTHING WILL CHANGE erzählt vom abenteuerlichen Road-Trip dreier Freunde, BEN, FINI und CHERRY, die im Jahr 2054 eine sterile, betonierte Welt bewohnen. Als sie erfahren, dass ihr Planet einst von reicher, bunter Schönheit geprägt war, machen sie sich auf eine Reise, um Antworten auf ihre immer größer werdenden Fragen zu suchen: “Was ist Giraffe? Und warum sind die Tiere verschwunden, die es mal gab?”

Der Film verwebt Zukunftsfabel und wissenschaftliche Fakten zum Artensterben zu einer berührenden Reflektion über das Menschsein. Eindrucksvolle Naturbilder treffen auf futuristische Infrarotaufnahmen und Diskurse mit hochkarätigen Wissenschaftler:innen und Künstler:innen. Getragen von starken Synthesizer-Klängen und fein selektierten Folk-Songs werden wir auf eine Reise durch die Naturgeschichte geschickt, bei der wir unsere eigene Gegenwart neu entdecken: Die 2020er Jahre als Goldene Zeit der Möglichkeiten.

Die Geschichte ist verwoben mit spektakulären Naturaufnahmen und Statements von international prominenten Wissenschaftler:innen, Schriftsteller:innen, Philosoph:innen und Aktivist:innen zur ernsten ökologischen Lage der Welt – darunter bspw. der FilmemacherSchriftsteller und Produzent Wim Wenders selbst, der Meteorologe und Klimaforscher Dr. Mojib Latif, der amerikanisch-britische Biologe und führend in der Erforschung des heutigen Artensterbens, Prof. Stuart Pimm oder die Literaturwissenschaftlerin und UCLA-Professorin für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, Ursula K. Heise.

Der Regisseur Marten Persiel hat seinen Stoff sechs Jahre lang recherchiert. Er hat einen Film geschaffen hat, in dem eine packende, pointenreiche “Zurück in die Zukunft”-Erzählung auf dokumentarischeund archivarische Erkundungen trifft. Hier stößt Wissenschaft im wahrsten Sinne des Wortes auf Fiktion: ein echter Science-Fiction-Film.