WAS DEIN HERZ DIR SAGT – ADIEU IHR IDIOTEN!

Geplant ab 03.11.22

Albert Dupontels (TAGEBUCH EINES LANDARZTES) durchgeknallte, schwarze Komödie startete zehn Tage vor dem zweiten Lockdown im Oktober 2020 mit 720.000 Zuschauern. Nach über sieben Monaten Kinoschließung startete WAS DEIN HERZ DIR SAGT – ADIEU IHR IDIOTEN! im Mai 2021 erneut erfolgreich: Über zwei Millionen Besucher feierten das etwas andere Looser-Trio auf der großen Leinwand.

Als ihr ein Arzt schonungslos erklärt, wie wenig Lebenszeit ihr noch bleibt, ist die 43-jährige Suze Trappet (Virginie Efira) schnell aus dem Behandlungszimmer verschwunden. Sie beschließt, sich endlich auf die Suche nach ihrem Sohn zu machen, den sie als Jugendliche auf Druck ihrer Eltern weggeben musste.

Auch der etwa 50-jährige Computernerd und Sicherheitsexperte JB (Albert Dupontel) bleibt nicht lange bei dem Chef sitzen, als er sich anhören muss, dass seine Behörde in Zukunft eher auf Jüngere setzt. Bei JB führt diese Aussage zu einer Kurzschlussreaktion. Er besorgt sich ein Gewehr und filmt mit seinem Computer, wie er seinem Leben ein Ende setzen will. Doch der Schuss geht buchstäblich nach hinten los, durchdringt die Bürowand und es bricht heilloses Chaos aus. Dieses Durcheinander nutzt Suze, die gerade im Nachbarbüro bei seinem Kollegen sitzt. Sie „kidnappt“ JB und macht ihm ein Angebot: wenn er sie bei ihrer Suche in der Behörde unterstützt, wird sie für ihn vor der Polizei entlasten. Im riesigen Archiv der Behörde treffen Suze und JB auf den blinden Archivar Monsieur Blin, der sich ihnen mit viel Enthusiasmus und Tatkraft anschließt. So begibt sich dieses völlig ungleiche Trio auf eine ebenso unwahrscheinliche wie aufregende Suche nach Suzes Sohn, während es selbst von der Polizei gejagt wird…

Die belgisch-französische Schauspielerin Virginie Efira (BIRNENKUCHEN UND LAVENDEL) beweist erneut ihre darstellerische Klasse. Albert Dupontel, der in Frankreich so populäre Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller, schrieb sich die Rolle des gefühlsgehemmten JB selbst auf den Leib. Die Filmbranche reagierte begeistert, insgesamt sechs Césars waren der Lohn: u.a. Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste Kamera.