WOLDEMAR WINKLER: Künstler sind gefährlich

Vorstellungen

Sonntag
11. August

17:30

Woldemar Winkler Dokumentarfilm – Surrealist der ersten Generation.

Kino mit Gästen: Die Tochter Friederike Winkler-Mey stellt zurzeit Werke von W.W. im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung: „Zurück ans Licht“ im Stadtmuseum Gütersloh aus (21.7. bis 28.9.).
Sie wird eine kleine Einführung zum Film am Sonntag 11.08. um 17.30h geben. Anschließend wird noch Raum für Begegnung und Gesprächen sein.

Woldemar Winkler stammte aus Dresden und lebte nach dem Krieg in Gütersloh. Bei der Bombardierung Dresdens 1945 wurden fast alle seine Werke und auch sein Atelier zerstört. Charakteristisch für den Künstler sind sein vielseitiges Schaffen, das von Grafik und Skulpturen über Collagen, Assemblagen bis hin zur Kirchenfenstern Buchillustrationen und Wandgemälden reicht. Winklers Werke gehören zur ersten Generation der fantastischen, surrealistischen beziehungsweise imaginären Kunst. Seine Fantasie war unerschöpflich und grenzenlos. Er war nicht nur ein deutscher Künstler. Seine Werke entstanden in Südfrankreich, Italien( Villa Massimo), Spanien und den USA (Uni Iova City).Sie hängen öffentlich z.B. in Indien, Mexiko und Frankreich. Ein Überblick über sein Werk ist in der Woldemar Winkler Stiftung der Sparkasse Gütersloh gesichert.

In seinem hundertzweiten Lebensjahr, kurz vor seinem Tod am 30. Sept. 2004 wurde dieser Dokumentarfilm „Künstler sind gefährlich“ mit Woldemar Winkler gedreht. Auf berührende Weise wird für den Zuschauer die künstlerische Seele Woldemar Winklers, zum Ausdruck gebracht.  Der Film zeigt ein Interview mit W.W. im Garten seiner Wahlheimat in Niehorst. Feinfühlig entlockt die Regisseurin Marion Rasche Woldemar Winkler, der bereits das Sprechen eingestellt hatte, Antworten auf Fragen nach seinem künstlerischen Sein. Sein Wirken und Denken werden an Beispielen seiner Werke erlebbar. Kurz vor seinem Tod konnte er die Premiere im Stadtarchiv Dresden noch erleben.