YAKARI – Der Kinofilm

Seit mehr als 40 Jahren erlebt der kleine Yakari seine Abenteuer in den Comics von Job und Derib, die auch hierzulande zu den beliebtesten Geschichten für Kinder gehören. Bereits im Jahr 2005 gab es eine Zeichentrickserie mit Yakari, nun kommt der Junge aus dem Stamm der Sioux auch ins Kino. Hier erlebt man mit, wie er seine Gabe erhält, mit den Tieren reden zu können. Das Ergebnis ist ein schöner, kindgerechter Film, der auf klassischen Zeichentrick setzt.

Der kleine Yakari träumt vom Wildpferd Kleiner Donner, auf dem er eines Tages reiten will und das in seinem Stamm legendär ist, weil es niemand zähmen konnte. Als Kleiner Donners Huf eingeklemmt wird, befreit Yakari das Wildpferd und wird für seine Tat vom Großen Adler mit der Gabe belohnt, mit den Tieren sprechen zu können. Kurz darauf gerät Yakari in einen reißenden Fluss, der ihn weit weg von der Heimat bringt. Nun braucht Yakari die Hilfe von Kleiner Donner, um wieder nach Hause kommen zu können.

Nach der vier Staffeln umfassenden Serie gibt es nun einen Film, der sich nicht als Fortsetzung der Serie versteht, aber dem Look gerecht wird. „Yakari – Der Film“ ist einer der heutzutage selten gewordenen Animationsfilme, die auf klassischen Zeichentrick und nicht auf computergenerierte Bilder setzen. Das ergibt durchaus Sinn, weil sich so das Aussehen der zugrundeliegenden Comics weit akkurater einfangen lässt. Das hat zwar die Produzenten der neueren „Asterix“-Filme auch nicht abgehalten, die klassische Form der modernen zu opfern, bei „Yakari – Der Film“ geht man aber erfreulicherweise einen anderen Weg. Damit einher geht ein gewisser Charme, der bei computeranimierten Filmen fehlt. Es ist die Handarbeit, die durchscheint.