Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen

Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen

Fortsetzung des erfolgreichen Kinderfilms, in dem der hinreißende Titelheld auf seine Freunde bauen muss, um ein großes Rennen zu gewinnen.

In „Das große Rennen“ halten sich die Veränderungen gegenüber Teil Eins in Grenzen. Wieder haben sich in einem idyllischen Wäldchen die angestammten Bewohner um Mutter Dachs versammelt, darunter der freche, vorlaute und reichlich selbstbewusste Rabe mit dem unverkennbaren rot-weiß gestreiften Ringelsocken. Und auch dieses Mal bringt der schwarze Vogel mit der krächzenden Stimme – Jan Delay scheint seinen Synchro-Auftritt regelrecht zu genießen – die Geschichte durch ein Malheur ins Laufen:

Deutschland 2015; FSK ab 0 J. empf. ab 06 J. 73 Min.

Sockes Ungeschick sorgt nämlich dafür, dass die gesamten Wintervorräte der Waldtiere in den Bach fallen und davon schwimmen. In der Folge versucht der kleine gefiederte Protagonist seinen Fehler wieder gut zu machen. Dabei nutzt er seine Begeisterung für schnelle Autos und nimmt an einem Rennen teil, mit dessen Siegprämie er gedenkt, die verloren gegangene Nahrung zu ersetzen. Den Formel-Eins-Aspekt nutzen die Regisseure auf vielfältige Weise. So bringen sie zum einen ihre überbordende Fantasie bei der Konstruktion der Seifenkisten-Boliden ein, zum anderen bieten sich durch die diversen Rennrunden Möglichkeiten für Tempi-Wechsel.

Denn sie erfreuen sich an der Buntheit der Figuren und der Farbenpracht der Natur, haben Spaß an Tollpatschigkeiten und Wortverdrehern („Egolist“) und fiebern beim spannenden Rennverlauf im Stil des Klassikers „Ein toller Käfer“ mit. Und wenn Delay seinen Song „Ich bin wie ich bin, und das ist gut so“ trällert, dann will man nicht nur mitgrooven, sondern bekommt auch gleich das Motto des Films mit auf den Weg, singt er doch ein Hohelied auf Individualität und Eigenständigkeit, aber auch auf Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt.